Anja Brennecke

Als Hobby-Fotografin habe ich eine große Vorliebe für die Natur und hier ganz besonders für die kleinen Details. Gerne halte ich in meinen Fotos das Unscheinbare fest, das man sonst leicht übersieht. Aus der Nähe betrachtet entfalten diese „Kleinigkeiten“ oft eine ungeahnte Schönheit. Dabei möchte ich auch zeigen, wie ich die Natur wahrnehme. Ein Wald ist für mich nicht einfach nur eine große Ansammlung von Bäumen, sondern ein kleines oder doch eher großes Wunder, wenn man zum Beispiel wahrnimmt, wie das Licht durch die Blätter fällt, so dass sie gerade zu leuchten. Selbst totes Holz kann geheimnisvoll und schön aussehen wenn Licht und Schatten darin spielen.
Meine Aufnahmen mache ich hauptsächlich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera.

Die Idee, im Rahmen dieses Festivals auf Gebäude aufmerksam zu machen, die vom Verfall bedroht sind, finde ich super. Und es würde mich sehr freuen, wenn ich mit meinen Bildern dazu beitragen könnte. Außerdem wäre es für mich als begeisterte Hobbyfotografin ein großer Schritt in meiner künstlerischen Entwicklung und eine große Freude, meine Fotos einmal einem interessierten Publikum zeigen zu dürfen. Vielleicht gelingt es mir den Menschen aus der Region die Natur ihrer Heimat aus einem vielleicht neuen oder doch wenigstens besonderen Blickwinkel zu zeigen und ihre Sinne für die Schönheit des Alltäglichen und Gewöhnlichen zu schärfen.

Ich bin 1994 in Northeim geboren, dort zur Schule gegangen und habe 2012 auf dem Gymnasium Corvinianum Abitur gemacht. Seit ich mit ca. 12 Jahren meine erste Digitalkamera geschenkt bekommen habe, fotografiere ich mit großer Begeisterung. Ich hatte auch überlegt, mein Hobby zum Beruf zu machen. Seit 2013 studiere ich jedoch Chemie in Göttingen und wohne auch dort.
Im Rahmen des schulischen Wettbewerbes „Gegensätze im Dialog“ wurde 2009 eines meiner Fotos, zusammen mit anderen ausgewählten Schülerfotos meines Jahrganges, in Hannover im Künstlerhaus ausgestellt.

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