Dieter de Jong

Jahrzehntelange künstlerische Auseinandersetzung mit der Fotographie. Die langjährige Verwendung von Diafilm, der im Gegensatz zum Negativfilm und besonders zur Digitalfotografie nicht im nachhinein korrigiert werden kann, hat meine Herangehensweise an die einzelne Aufnahme geschult. So versuche ich, das Bild schon vor dem Betätigen des Auslösers zu sehen.

Meine Themen sind:
– Das Bauwerk in der Landschaft – durch die Abbildung von menschlichem Schaffen im göttlichen Wirken möchte ich einen Diskurs anregen. Meine eigene Auseinandersetzung damit führte mich fast zwangläufig zu
– Verlorene Orte / Lost Places – hier möchte ich aufzeigen, wie sich die Natur auf chemische wie biologische Weise verlorenes Terrain zurückerobert.
– Tilt-Shift- Fotografie – durch eine spezielle Aufnahmetechnik wird die Umgebung miniaturisiert, verfremdet. Auf diese Weise soll die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens verdeutlicht werden.
Verlorene Orte, leerstehende Gebäude mit ihrem teilweise morbiden Charme finden sich auch in den beteiligten Fachwerkstädten.

Passend dazu möchte ich einen Photo-Walk anbieten, bei dem ich den Teilnehmern einen ersten Einblick in die Besonderheiten dieses Themas gewähren und eine eigene intensive Beschäftigung, auch außerhalb der Festivaltage, anregen möchte.

Unterstützen möchte ich
– den Ansatz, Kunst aus der Region auch außerhalb Göttingens zu präsentieren,
– das Anliegen, den Verfall von Fachwerkhäusern aufzuhalten und
– Kunstinteressierte außerhalb der Region auf die Probleme im Fachwerk5eck aufmerksam zu machen.
Dem besonderen Charme eines Fachwerkhauses bin ich selbst erlegen – ich besitze eines und wohne in ihm.

Kaum dem Kindergartenalter entwachsen unternahm ich, von meinem Vater gefördert, die ersten fotografischen Gehversuche mit einer Box-Rollfilm-Kamera. Als Jugendlicher bekam ich meine erste eigene Sucherkamera mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten, mit der ich meine fotografischen Sporen verdiente. Seit meinem Abitur arbeite ich mit einer Spiegelreflexkamera – bis vor wenigen Jahren überwiegend auf Diafilm.

Vor zehn Jahren die erste Veröffentlichung im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Foto-AG Göttingen. In den vergangenen sieben Jahren durchgehend Mitwirkung bei den Kalenderprojekten.
Vor fünf Jahren Eintritt in den Fotoclub Göttingen, seit 2014 Vereinsvorsitzender. Der Club stellt mindestens einmal pro Jahr aus.
In den letzten Jahren Gruppen- und Einzelausstellungen, auch im Ausland, sowie Teilnahme an internationalen Fotografentreffen.

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