Florian P. Fischer

Meine Kunst ist eine Reise ins Ungewisse, die mein nicht sprachlich zu fassendes Bild von der Welt in Erscheinung bringt. Ich spitze zu durch Inhalte und Maltechnik. Vor etwa 10 Jahren entstand eine größere Werkgruppe mit Portraits „Familienethnografie“, seit etwa einem Jahr arbeite ich vor allem an Farbflächen im Format von etwa 100 x 150 cm. Hierbei wird die Leinwand zunächst mit einer Kollage aus Landkarten, Stadtplänen und alten Plakaten grundiert. Dann entstehen in Schichtungen Farbstimmungen, vor allem in rot und blau. Auch hier besteht ein starker – zunächst aber nicht erkennbarer – autobiografischer Bezug. Die Gemälde sind in Mischtechnik vor allem mit Acryl, Öl und Ölkreide ausgeführt.

1951 geboren
1968 – 1975 Studium HBK Kassel
Grafik Designer, Illustrator und freier Künstler
1988 – 1993 Kulturmanager beim Rat für Formgebung in Frankfurt
1993 – 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter der FH Potsdam, Lehraufträge
2000 – 2004 Berater für Design- und Mediendienstleistungen, Lehrauftrag an der Hochschule für Musik, Theater und Medien
2004 – 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Hannover
2014 Gründung der Kunstfieber UG zur Förderung der Kunst
Durchgehende künstlerische Praxis

Die Fachwerkstädte sind mir sympathisch, weil ich in den 1980er Jahren in einer nordhessischen Kleinstadt gelebt habe.
Sollte es sich bei den Ausstellungsorten um marode Fachwerkhäuser handeln, würde ich inhaltlich-konzeptionell einen Bezug herzustellen versuchen, zum Beispiel ausgehend vom Gegensatz zwischen Tristesse und dem Erblühen.

  • ORT Northeim
  • ART Malerei