Sabine Harton

Ich arbeite in Themen- und Raumbezogenen Installationen mit Wandbildern, Objekten und Videoloops.

In den letzten Ausstellungen, „der gewendete Körper“, „Zurückgelassenes“ und „Lichtenberg“ standen die Auseinandersetzung mit Innen- und Außenraum bezogen auf Körper und Haut im Mittelpunkt meiner Arbeit.
„Die Installationen zeigen … verlassene Hüllen, die an übergroße Seidenkokons, kleidungsähnliche Häutungsreste oder an entseelte Körpergebilde erinnern.“ (aus der Einführungsrede der Ausstellung Zurückgelassenes, Gewölbekeller Künstlerhaus Göttingen, 2016).

Architektur, die durch die Zeit und durch Menschen geprägt, gestaltet und belebt wurde und wird, ihre Fassaden und Inneräume sind Zeitzeugen und ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Die Innen- und Außenräume sind unsere gewählten Lebensräume, die Schutz aber auch Enge spürbar machen – dies als Erweiterung meiner eigenen Themen, macht für mich diese Art von Ausstellungssituation sehr reizvoll.

Geb. 1969 in Marbach am Neckar
1991–1992 Freie Akademie Für Bildende Kunst Freiburg
1992-1996 Studium an der Hochschule Ottersberg, Freie Malerei
1996-2003 Studium an der Hochschule für Künste in Bremen,
Malerei, Druckgrafik, Atelier für Zeitmedien bei P.Schäfer, J.F. Guiton und K. Grosse
Diplom: Videoinstallation „melups“
2003-2009 Kunstlehrerin in der Oberstufe der FWS Bremen
Seit 2009 freischaffende Künstlerin in Gleichen/Göttingen

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