Antje Jakob

Ich präsentiere farbig gefasste Büsten in Keramik auf Holzsockeln.
Die Büsten sind Zitate prominenter Portraits der Renaissance, als die Kunst beginnt, die Persönlichkeit und die Bestimmung des Menschen zu inszenieren. „Ähnlichkeit“ (nach der Natur), „Lebendigkeit“ (Blick und Mimik) und „Wesensnähe“ (das nicht Sichtbare darstellen) sind die drei Säulen, die die bildnerische Darstellung des Menschen im Portrait bestimmen. Das Nicht-Sichtbare zu fassen in der „dauernden Form“ einer Skulptur ist die große Herausforderung, die sich immer wieder neu stellt, gerade in den Nuancen, welche die Einzigartigkeit eines Menschen ausmachen.

Die Arbeiten sind eine Brücke zu der Arbeit der Bildhauerin an Portraits von Zeitgenossen, wobei ihr Interesse nicht nur gesellschaftlich exponierten Personen gilt, sondern auch Menschen wie „Du und Ich“.
Ich habe Interesse am Denkmal!Kunst-Projekt und an der Teilnahme an einer so großen Kulturveranstaltung. Es reizt mich, andere Künstler/innen und deren Arbeiten kennen zu lernen. Gerne würde ich meine Renaissance-Portraits in einem Renaissancegebäude präsentieren.

1996–1999 Ausbildung zur Keramikerin, Werksatt für Keramik
und Bildhauerei Sigrid und Harro Frey
2001–2006 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Christian Höpfner und Bernd Stöcker
seit 2007 freischaffende Bildhauerin

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