Joachim Jurgelucks

Jurgelucks figurative Arbeiten sind geprägt von einer hohen emotionalen und kognitiven Auseinandersetzung und entstehen aus einem eher inneren Bedürfnis heraus, das konkret umgesetzt werden will bzw. muss. Er sieht genau und er spürt genau. Er ist ein qualifizierter Beobachter des Tuns seiner Mitmenschen und dies ist sicherlich auch sein kreativer Antrieb. Das künstlerische Oeuvre von Verträumtheit, von Melancholie, von Suchen, von Geschlossenheit, von ich-selber-sein, von innerer Harmonie macht die Arbeiten von Jurgelucks so unverschämt nah!
Seine Skulpturen sind in ihrem Erscheinungsbild roh und schroff. Jurgelucks verzichtet bewusst auf eine finale Bearbeitung der Torsi. Wobei dies nicht präzise genug ist. Er verzichtet auf eine finale OBERFLFÄCHEN –Bearbeitung der Skulpturen. Jurgelucks bricht das Material, mit Beiteln, der Axt. Er arbeitet nicht mit der Faser. Er holt aus dem Stamm das heraus, was er ausdrücken möchte. (Jens Raddatz, 1.Vorsitzender des BBK Osnabrück)

Ich freue mich auf die besondere Atmosphäre, die alte Häuser und Denkmäler ausstrahlen, mit ihrem Charme, ihrer Geschichte und ihrem Raum. Ich bin gespannt auf die Ausstellung.

1979 in Paderborn geboren
seit 2005 Autodidakt
seit 2008 freiberuflicher Künstler und Mitglied im BBK Osnabrück

  • ART Holzbildhauerei
  • Denkmal