Michael Weiß

Bilder zur Meditation. Nicht mehr Beschäftigung allein mit der äußeren Form, das innere Selbst habe ich im Blick. Der innere Raum interessiert mich mehr, als die äußeren Erscheinungen der mich umgebenden Welt. Der innere Raum ist dem Unendlichen näher als der andere.
Ja, ich bin ein Mystiker, der das Meditative betont, das Gleichgewicht sucht, die Ober-Fläche glättet, das Innere hervor-blühen lässt.
Ich male, um mich von den Erscheinungen der äußeren Welt auszuruhen, spontan – nicht-rational – intuitiv…mit allem was auf Papier haftet.

Wie ein Bild entsteht: Kein Plan – nur ein Lauschen in sich,
bis es heraufsteigt, was das Unbewusste erregte und mir bisher unbekannt war, jetzt als Bild bekannt wird und sich mitteilt. Es ergibt sich von selbst: Erinnerung – Assoziation. Das Bild sieht mich an, tritt hervor aus Flecken und Liniengespinst, ist Spiegelbild, spricht Unsichtbares aus. Spiritualisierung der Form.
Malerei ist für mich eine Methode des Erforschens, ist Ausgrabung in den Wildnissen der Psyche und schafft intuitives Verstehen. Im Herzen wird die Entscheidung getroffen, was Abraum bleibt und was auf die Bildfläche kommt. Das Herz kennt kein Schema.

Im April 2016 bin ich vom Rheinland nach Bühren umgezogen und war sogleich begeistert von den vielfältigen künstlerischen Ideen und Aktivitäten in Hann. Münden. Gern würde ich in diesem Jahr mit einer Ausstellung meiner Werke das Festival bereichern.

Geboren 1955 in Dresden.
In der Pubertät wurde mir Malerei zum Zufluchtsort.
Studium der Philosophie und Theaterwissenschaft.
Regisseur an verschiedenen Opernhäusern. Die Liebe zur Musik und zur Malerei wurde als zwei Seiten der einen Medaille erfahren.
Aus- und Weiterbildungen zum Therapeuten,
seit 27 Jahren freiberuflicher therapeutischer Wegbegleiter und Künstler, Mitglied im Berufsverband seit 1990

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